Gartyparty 2018

Diese Stofffahne wird dieses Jahr neun Jahre alt und ich freue mich, dass ich sie wiedergefunden habe, denn selbstverständlich werde ich sie im Mai aufhängen. Genauer gesagt:

Diese Stofffahne wird dieses Jahr zehn Jahre alt und ich freue mich, dass ich sie wiedergefunden habe, denn selbstverständlich werde ich sie im Mai aufhängen. Genauer gesagt:

am 12. Mai 2018,

denn an diesem Tag soll die Gartyparty18 stattfinden.
Auch in diesem Jahr wird die Gartyparty kein Tag der offenen Tür sein, auch dieses Jahr werde ich Eintrittskarten verschicken, damit Haus und Garten nicht aus allen Nähten platzen
Bevor Sie „hier, ja, ICH! ICH!“ rufen, will ich Ihnen erneut ein bißchen von unserem Leben und der Umgebung, die Sie erwartet, erzählen.

Die Grüne Villa ist keine Villa, sondern ein etwas eigenwillig gebautes Haus, das eigentlich nur aus einer Wohnung über einer Kelterhalle und einer halben Wohnung unter der Terrasse besteht. Die Ländereien der Grünen Villa sind keine parkähnlichen Anlagen, sondern ein etwas größerer Garten, der sich über zwei Ebenen erstreckt. Im oberen Teil stehen Schaukel und Kletterstangen für Kinder, außerdem kann dort gegrillt werden. Die Fasssauna, die ebenfalls dort steht, zeige ich gerne, sie ist aber definitiv keine Spielplatz. (auch wenn sie wie eine Hobbithöhle aussieht) Im unteren Teil, einem langen Schlauch, findet sich an einem Ende mein Gemüsegarten, den ich allerdings absperren werde, damit Eltern nicht ihre Kinder dort rauspflücken müssen, das ist entspannter. Desweiteren findet sich dort ein Kinderspielhaus auf Stelzen, Grünfläche, vielleicht die ersten Walderdbeeren und ganz hinten im Garten das Rosa Gartenhüttchen und ein Tümpel. Wir alle wissen: Kinder können in Pfützen ertrinken, deshalb: aufpassen!

Unser Garten ist insektenfreundlich gestaltet und das merkt man auch. Es summt und brummt in allen Ecken, wenn sich Wespen ansiedeln, so dürfen die das. Es gibt Bienenhotels und Erdhummeln haben Höhlen. Im Tümpel leben unzählige Wasserkäfer, Libellen und Wasserläufer. Wer Gast in unserem Garten ist, muss das Insektenaufkommen also aushalten. Und respektieren. Ich reagiere ungehalten, wenn WespenBienenHummeln erschlagen werden.

Hund und Kater laufen in Haus und Garten frei herum. Der Kater verzieht sich, wenn es ihm zu trubelig wird. Wer ihm dann zu nahe kommt, der wird Krallen spüren. Der Hund liebt Menschen, insbesondere Kinder. Doch auch Lola hat irgendwann genug. Ich werde darauf achten und gegebenenfalls „jetzt nicht, Lola muss jetzt in Ruhe gelassen werden“ sagen und darauf sollte man hören. (Herr Brüllen kann dazu eine kleine Anekdote erzählen)

In unserer Halle steht ein Kicker, der darf selbstverständlich gerne bespielt werden! Außerdem habe ich einen Schwung „Where is Waldo“-Bücher und eine Kiste voller Briobahnschienen samt Zügen.

Warum ich das so ausführlich (erneut) erzähle? Weil wir unser Haus und unseren Garten wieder uns ganz fremden Menschen öffnen. Vielleicht lesen wir uns seit vielen Jahren im Internet und kennen uns ein bißchen, vielleicht lesen Sie meine Tweets oder schauen sich meine Instagrambilder an und glauben daher, mich zu kennen, aber ich habe überhaupt keine Ahnung, wer Sie sind. Der Schritt vom virtuellen ins reale Leben ist ein gewaltiger, ich mag das nie wieder unterschätzen.

„Fühl dich wie daheim, aber benimm dich nicht so!“, heißt es und da steckt halt schon was Wahres drin.

So. Und wie läuft das jetzt? Ich habe im Anschluss an diesen Text vier Fragen an Sie, diese beantworten Sie bitte in einem Kommentar und zwar bis zum kommenden Wochenende. Der Gatte und ich losen dann unsere Gästeliste zusammen. In der nächsten Woche werde ich Mails an Sie schicken, in denen ich Sie um Ihre Adresse bitte, damit ich ihnen Ihre Eintrittskarte schicken kann. Ohne diese Karte geht nichts 🙂 Und Sie müssen ja auch rechtzeitig Bescheid wissen, falls Sie sich um Ferienwohnungen hier bemühen wollen.

Übrigens gilt auch in diesem Jahr: Geschirr und Besteck bitte selbst mitbringen, genauso wie das, was gegrillt werden soll. Zusätzlich einen Salat, ein Brot, einen Kuchen, einen Nachtisch, was auch immer, für alle. Das klären wir aber zeitnah, genauso wie das ganze Drumherum, auch hier im Blog.

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Und jetzt … die Fragen:

1. Wer sind Sie? (Wie heißen Sie? -> Nickname reicht. Familie, Beruf, wo im Internet zu finden, wie lange online, kennen wir uns schon persönlich?)

2. Warum möchten Sie gerne bei der Gartyparty dabei sein?

3. Wen möchten Sie gerne auf der Gartyparty treffen?

4. Zu wievielt würden Sie kommen?

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Ich bin sehr gespannt auf Ihre Antworten!

haarsträubend

Normalerweise wünscht man sich als Bloggerin eher selten Ratschläge und Tipps, vor allem keine ungefragten, doch heute frage ich Sie ausdrücklich danach!

Es ist nämlich so, dass meine Haare mittlerweile überschulterlang sind und ich sie aus Bequemlichkeitsgründen gerne in einem Pferdeschwanz, zwei Zöpfen rechts und links oder – ganz im Trend, glaube ich – als messy bun am Hinterkopf oder oben auf dem Kopf trage.

Verzeihen Sie die schlechte Qualität des Bildes, ich will nur veranschaulichen, was „oben auf dem Kopf“ bedeutet. Diese Frisur mag ich ganz gerne, sie hat was Fröhliches, weil sich irgendwann feine Strähnen aus dem Haarknüddel stehlen. Gefällt mir.

Aber! Nach spätestens zwei Stunden mit Knüddel auf dem Kopf „tun mit die Haare weh“. Also natürlich nicht die Haare, sondern die Kopfhaut. Egal was, das schmerzt fies, besonders dann, wenn ich den Knüddel aufmache und die Haare sich wieder „aushängen“. Das tat ich vor fünf Stunden, ich kann mir noch immer nicht auf den Kopf fassen, das schmerzt wirklich fies.

Und nun?

1. Mache ich was falsch mit dem Knüddel? Ich mache mir einen Zopf, drehe diesen bis er sich in eine Schnecke legt. Darum wickele ich einen zweiten Haargummi. Fertig.

2. Gibt es Tricks, die den Aushäng-Schmerz, sollte er eben dazugehören, verkürzen?

3. Würde ich mich sehr ärgern, ließe ich mir die Haare wieder kurz schneiden? (weil diese Mähne hat schon was! Vor allem Gewicht.)

Jetzt also Sie! Ich bin wirklich eine Langhaar-Anfängerin. Das letzte Mal hatte ich sie vor 15 Jahren lang. Da trug ich immerimmerimmer einen langweiligen Pferdeschwanz. Gähn.

Fenstermalkreiden, Baby!

Der wohl schönste Grund, um endlich wieder meine Fenster zu putzen, fand sich neulich bei Instagram! Bine Brändle (@binebraendle) zeigt dort nämlich ihre mit Fensterkreide bemalten Fenster und ich habe mich ganz spontan verliebt. Und da die Grüne Villa sowieso im „ohne Weihnachtsschnickeldi ist alles so kahl“-Loch hängt, gab ich ein bißchen Geld aus. Ich erstand:

„Fensterdeko durchs Jahr mit dem Kreidemarker“ von Bine Brändle aus dem Topp-Verlag.

Sieben Vorlagebögen mit unterschiedlichen Motiven von Ostern bis Herbst, Weihnachten ist nicht dabei, das gibt es als Extraheft.

Kostet 14,99€ und das finde ich für so viele Motive und Inspirationen in Ordnung!

Außerdem erstand ich:

Chalk Markers (= Kreidemarker) von „Stationery“ für 10,99€. Amazon bietet eine recht große Auswahl. Ich las ein paar Bewertungen quer, letztlich sind aber Stifte aller Marken gleich gut bewertet.

Mit großer Vorfreude putzte ich meine Schlafzimmerfenster, klebte einen Vorlagenbogen mit Masking Tape von außen an die Scheibe und begann zu zeichnen.

Ein Rie-sen-spaß! Wirklich! Nachdem ich verstanden hatte, dass es wirklich Sinn macht, als Rechtshänderin konsequent von links nach rechts zu zeichen, klappte es ohne Verwischen. Flächig ausmalen kann man mit Kreidestiften nicht, man muss Linie neben Linie setzen, wenn Flächen mit Farbe gefüllt werden sollen. Das ist erstmal ungewohnt, aber nachdem ich mir zum dritten Mal beim Übermalen bestehender Linien diese weggewischt hatte, ging es 🙂

Das Ergebnis ist wunderschön geworden und ich freue mich darauf, auch das zweite Fenster des Schlafzimmers zu verschönern. Diesmal dann ohne Vorlagebogen, denn abzeichnen kann ich ganz gut, ich brauche nur immer eine Vorlage zum Abschauen. Leider fehlt mir jegliches Talent für eigene Motive.

Die Kreidemarker lassen sich übrigens ganz leicht mit einem feuchten Tuch abwischen. Danach das Fenster wie gewohnt und bevorzugt putzen.

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Dieser Artikel enthält zwar Werbung, ich bekomme aber keinen Cent dafür, auch keine Waren/Bücher zur Verfügung gestellt. Ich teile hier nur schiere Begeisterung und beantworte die vielen Fragen, die mir auf Instagram gestellt wurden.

Jahresplanung

Weit voraus zu planen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, doch manche Unternehmung, manches Fest muss eben lange vorher wenigstens terminlich festgelegt werden. Heute haben der Gatte und ich den Termin für die Gartyparty 2018 gefunden. Bei Instagram habe ich ihn bereits gezeigt, demnächst werde ich hier im Blog eine Seite erstellen, damit es eine echte Planung geben kann. Ich weiß noch nicht, wie ich die Einladungsmodalitäten gestalten werde. Einige Gäste werde ich sicherlich direkt einladen, denn ohne sie gäbe es keine Gartyparty. Aber da die Besucherzahl auf maximal 80 begrenzt werden muss, aus Rücksicht auf unseren Familienfrieden, Haus und Garten, braucht es eine Art Einladungssystem. Letztes Jahr habe ich gelost und vermutlich sollte ich auf dieses bewährte Verfahren zurückgreifen. Oder ich verkaufe Eintrittskarten und werde endlich, endlich unverschämt reich!

Wie auch immer, um die anstehende Gartyparty und das Drumherum bekannt zu machen, muss ich mein niedliches „blog like nobody’s watching“ hier aufgeben. Das will ich aber noch gar nicht, es ist so kuschelig hier.