Wenn sie erst mal aus dem Haus sind,

dann:

-ist viel mehr Platz

-gibt es viel weniger Wäsche

-brauchen wir weniger Geschirr

-ist das Bad frei, wenn man es braucht

usw.

Aber. Gestern morgen schrieb ich ein wenig mit der Tochter hin und her. Die Tocher, die da im fernen Dresden nicht nur fleißig studiert, sondern auch ihr Studentenleben mit all seinen Vorzügen (ermäßigter Eintritt in die Oper! Wie toll!) lebt. Sie berichtete von ihren Plänen und ich die Neuigkeiten von daheim, sie schickte Selfies, ich Haustierbilder und ach. Obwohl uns diese wunderbaren Medien zusammenrücken lassen, was gäbe ich drum, mich für ein paar Minuten täglich, vielleicht auf einen gemeinsam Kaffee, zu ihr hinbeamen zu können. Ihre Stimme zu hören, ihr beim Erzählen zuzusehen, sie Strahlen und Funkeln zu sehen.

Schmutzige Wäsche und ungesptea Geschirr darf sie behalten, aber hey, meine Lieblingstochter fehlt mir manchmal schon sehr. (Mitte März besucht sie uns wieder, ich freu mich!)

3 thoughts on “Wenn sie erst mal aus dem Haus sind,

  1. Liebe Pia,
    ich verstehe Sie so gut. Meine Tochter lebt seit 6 Jahren in der Schweiz. Ja, ich bin dankbar darüber, dass es Skype gibt, aber es geht nichts über einen realen Besuch. Nur ohne Skype wäre es noch viel schwerer – also think positiv !!!!
    Liebe Grüße
    Monika

  2. Hach ja, von hier auch Verständnis, zutiefst. Beide Töchter und die drei Enkel weit weg, hach…Und ehrlich:Soviel weniger ist die Wäsche auch nicht geworden, komisch! Liebe Grüße, Sunni

  3. Ich verstehe das so gut. Meine drei sind alle aus dem Haus, meine Tochter ist gerade für ein paar Tage zu Besuch und ich genieße das sehr. Es ist sooo schön, wenn sie von ihrem neuen Leben erzählt und erzählt und vor Glück strahlt.
    Und irgendwie bin ich auch ein wenig stolz, dass sie ganz alleine weit weg in einer fremden Stadt so gut zurechtkommt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.