#hirnfrei

Vor ein paar Tagen habe ich bei Instagram Bilder mit #cleaneating und #healthyfood getagged. Einmal ein Pott Petersilie mit einer Zitrone, einmal eine Schüssel Vanilleflammeri mit Schokostreuseln. Das brachte mir zehn neue Follower (Fitnessaccounts) und einen Kommentar: „nice work!“ (gelöscht!) Die Fitnessaccounts sind von selbst wieder von dannen gezogen, wahrscheinlich bitter enttäuscht, weil ich „die Sache“ nicht verstanden habe.

„Die Sache“ ist die perfekte Ernährung. Es gibt mehrere perfekte Ernährungen. Im Fitnessbereich braucht es wahnsinnig viel Protein in Form von Pulvern, Riegeln oder, ich staunte sehr, Pralinen. Wer fit ist oder werden will, der isst nicht, der sublementiert. Nahrungsergänzungsmittel sorgen für die ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen, ein Leistungsinstagramer braucht das für den gestählten Sixpack und einen booty, mit dem sich Nüsse knacken lassen.

Perfekte Ernährung ist aber auch, ganz „clean“ zu essen. Keine verarbeiteten Lebensmittel. Klingt ja erstmal nicht so verkehrt, denn dass Tiefkühlpizza und Dosennudeln nicht das Ernährungsoptimum sind, ist weitestgehend bekannt. #clean bedeutet also #healthy. Denn „sauber“ ist „gesund“, das wissen wir aus der Putzmittelwerbung. #healthyliving erreicht man am Besten durch Mahlzeiten, an die sich wenigstens eines dieser Schildchen kleben lassen: #vegetarian, #vegan, #raw, #lowcarb oder – sogar deutsch!: #zuckerfrei. Diese Ernährungswelle treibt kuriose Blüten, insbesondere die #zuckerfrei-Fraktion treibt mir abwechselnd Lachtränen oder Entgeisterung in die Augen. Frau Brüllen schrieb da ausführlich zu, Frau Rabe zog nach und das Internet weiß noch viel mehr zu berichten, so man sich denn tiefergehend informieren möchte.

Ich unterstelle, dass die #zuckerfrei-Fraktion (an der ich mich jetzt mal aufhänge) im Grunde eine super Absicht hatte. Nicht einfach alles in sich hineinstopfen, ein bißchen auf den Nährwert schauen, Speisen müssen nicht überwürzt/übersüßt sein und naja, im Kindergarten sind Nutellabrote sowieso nicht erlaubt. Man tauscht sich ein bißchen aus und dann kommt diese Internetdynamik ins Spiel. „Die Sache“ braucht einen Namen, damit alle Einwände, Vorschläge und Ideen gesammlt werden können, #hashtags sind dafür einfach super. Der Rahmen steht. Man macht sich also daran, dieses zuckerfreie Leben zu testen und stellt fest, dass das wirklich, wirklich schwer ist, denn Zucker ist ja überall drin! Wenn etwas überall drin ist, womöglich sogar in Speisen, in denen wir aufgeklärten Menschen Zucker beispielsweise gar nicht vermuten (in Tomatenmark! In fast allen Fertigprodukten, auch wenn die salzig sind! Im Brot vom Bäcker! ÜBERALL!), dann wittern wir gerne eine Verschwörung, da will uns jemand böse. Wer will uns immer böse? Die Industrie. Industrie, das sind Fabriken, Fabriken sind dreckig, machen die Umwelt kaputt, sehen hässlich aus, da kann einfach nichts Gutes herkommen. Das Übel ist gefunden: der Industriezucker! Wir verzichten jetzt alle auf Industriezucker. Weil wir aber auf Süßes stehen und die Kindelein empört die ungesüßten Dinkel-Nußkekse ausgespuckt haben, wenden wir uns der natürlichen Süße zu: reife Bananen, beispielsweise. Honig! (den aber nur nur für Nichtveganer). Oder Rohrohrzucker (da steckt ja „roh“ drin, das muss toll sein!). Und stets auf der Suche nach Abwechslung entdecken wir dann Agavendicksaft und Kokosblütenzucker und sind gerne bereit, dafür das vierfache von einem Kilo Haushaltszucker zu bezahlen, weil im Internet, da bei Instagram, hat die eine Ernährungsqueen das gezeigt. Und bei Twitter, da SCHWÖRT man darauf. Das ist #healthy. Und zack! Viele Fliegen mit einer Klappe: Communityfeeling, weil „wir gegen die Zuckermafia“, Gruppenkuscheln, weil „wir gegen die Lästerer“ und obendrein ein mildes Überlegenheitsgefühl, weil man einfach weiß, dass man es besser macht, als die anderen. (und insgeheim hofft manch einer, ein paar Kilos abzuspecken, aber darüber reden wir nicht, wegen #bodylove, #bodyacceptance und wir sind alle gegen #fatshaming. Deshalb: Psst.)

„Diese Sache“ macht mich kolossal wütend! Auf Instagram kann ich ihr ganz gut aus dem Weg gehen, doch bei Twitter begegnet sie mir ständig. Ich kann gar nicht soviel muten und blocken, wie sie mir in Form von Retweets, Replys oder „haha, ich mach mich lustig drüber“- oder „was ich da neulich wieder gesehen habe!“-Tweets in die Timeline gespült wurden. Twitter muss ich also gerade ein bißchen meiden.

Und warum bin ich denn so wütend? Ich bin wütend, weil „diese Sache“ so unreflektiert ist, nicht mal annähernd zu Ende gedacht ist. Mal davon abgesehen, dass es wenig ernährungstechnische und schon gar keine relevanten Unterschiede zwischen Haushaltszucker (ich verweigere die Bezeichnung „Industriezucker“) und Kokosblütenzucker gibt, ist beispielsweise Letzterer eine echte Umweltsau. Und wenn Zucker deshalb gemieden werden soll, weil er aus der Industrie kommt und schadstoffbelastet ist, sollte man vielleicht kurz darüber nachdenken, woher der Ersatz kommt. Kokosblütenzucker beispielsweise kommt hauptsächlich aus Südostasien, aus Thailand oder Indonesien. Der Nektar wird aus Kokospalmen gesammelt, für ein halbes Kilo Zucker braucht es etwa zwei Liter Nektar, so viel, wie von einer Palme geerntet werden kann. Ein halbes Kilo Zucker, wie weit kommt man damit, selbst bei eingeschränktem Verbrauch? Wieviele Palmen braucht es für #zuckerfreieAlternativen? Dass der Kokosblütenzucker trotz Weiterverarbeitung (Achtung! Industrie!) und Transport (Umweltbelastung!) in Ihren nächsten Drogeriemarkt dennoch einigermaßen erschwinglich ist, liegt übrigens auch daran, dass die Kokosblütennektarsammler und die Menschen, die den Nektar weiterverarbeiten, keinen angemessenen Lohn bekommen. Nicht mal annähernd. Aber hey! Hauptsache Sie können Haushaltszucker durch „gesunde“ Exotik ersetzen. Kokosblütenzucker lässt sich hier auch durch Agavendicksaft austauschen. Agavendicksaft kommt aus Mexiko, der Rest bleibt gleich. Vollrohrzucker oder nach dem ersten Raffinieren – Rohrohrzucker – kommen übrigens meist aus Südafrika, Kuba, Brasilien und von den Philippinen. Wer seine Ohren und Augen nur ein klein wenig offenhält, weiß um Arbeits- und Lebensbedingungen in diesen Ländern.

Der Zuckerrübenbauer um die Ecke bekommt auch zu wenig Lohn, das streite ich niemals ab. Auch die Diskussionen um Insektizide, Pestizide und Düngemittel sind mir vertraut. Wissen Sie übrigens, wie die Pflanzen in beispielsweise Bananenplantagen behandelt werden? Oder wieviel Wasser Zuckerrohr zum Wachsen braucht? Bevor Haushaltszucker völlig unreflektiert verteufelt wird, sollte vielleicht über den Rand der Zuckerdose geschaut werden, ob nicht die „gesunden“ Alternativen außer total im Trend zu sein einfach nur Mist sind.

Alternativen für Haushalts- oder Kristallzucker sind Honig, Rübensirup oder Apfeldicksaft. Diese werden hier in Deutschland produziert, sogar in Bioqualität, zum halben Preis der exotischen Varianten. Oder man hält sich einfach an die extrem altmodische „alles in Maßen“-Vorgabe, dann stimmt das mit dem #healthyeating auch schon wieder. Ok, altmodisch geht nicht, nennen wir es einfach #retro.

 

26 thoughts on “#hirnfrei

  1. Hach, danke, einfach danke! Ich kann es nicht mehr hören oder lesen, abgesehen von der völligen Wahnvorstellung, sich dadurch ( man denke sich die Aufzählung aller statt-dessen-Variationen, samt Stevia-wohlgemerkt ein Industrieprodukt!-, sämtlicher Zuckerersatzstoffe für Diabetiker – wenn Sie sich etwas besonders Schlechtes tun wollen, immer rein damit – jaaaa) ein besseres, gesünderes und tolleres Leben zu erkaufen. Nein, macht man nicht. Basta! FdH, auch bei Zucker, es hilft nichts anderes, und vieles schadet -siehe Text! DANKE!

  2. Danke, danke, danke. Sehr ähnliche Gedanken habe ich immer wenn es um Healthy, Clean etc geht und dann massenhaft exotische und völlig un saisonale Früchte und Gemüse gegessen/gezeigt wird. Das ist sowas daran vorbei echt!

  3. Danke!
    Das passt heute sehr gut! Ich stand nämlich vor etwa einer halben Stunde hysterisch lachend im Rewe, als die Durchsage kam „wollen Sie dieses Jahr auch endlich #zuckerfrei leben?? Dann probieren Sie jetzt unseren Agavendicksaft“
    Die anderen Leute haben leider den Witz nicht verstanden und nen Bogen um mich gemacht 😉

  4. So super geschrieben! Danke! Und all diese tollen Hasentacken sind der Grund, warum für mich Twitter und InstaGRAM komplett unter den Tisch fallen und kein Thema sind, da sie mir zuviel Zeit und Nerv rauben würden 8D – zum Glück gibt es die guten Blog, so wie hier ♥!

  5. Ja, #zuckerfrei mit ethisch korrekt zu verbinden ist nicht leicht 😀 Wie bei allen Themen, sobald es ein Dogma wird nervts. Ich habe übrigens vor einigen Jahren mit meiner persönlichen Form von #zuckerfrei begonnen: keine Süßigkeiten im Alltag, besonders kein Naschen zwischendurch. Und da ist mir dann egal ob der Zucker aus Rüben, Rohr oder Blüten kommt. An Geburtstag und zu Weihnachten gibt’s dann trotzdem Kuchen und Kekse und im Restaurant auch mal ein Dessert. Mir geht’s damit super und ich bilde mir ein, dass das total gesund ist aber deswegen muss ich das noch lange nicht permanent anderen vorhalten (außer jetzt hier, sorry. Aber ich wollte Mal loswerden, dass es auch gemäßigte, „sinnvolle“ Formen von #zuckerfrei gibt). Vielleicht sehe ich das Thema aber auch viel zu entspannt weil ich nicht täglich damit auf Twitter bombardiert werde 😉
    Danke für den Anstoß die ethischen Aspekte der #zuckerfreien Zucker nicht zu vergessen!

  6. Komisch und ich hätte geschworen, es gibt die GUTE Saccharose (grüner Punkt) und die SCHLECHTE Saccharose (roter Punkt) ….😆
    Wie schön, dass es wieder mehr als Twitternachrichten zu lesen gibt!
    Viele Grüße Brigitte

  7. Ich kann nur in den Chor der Dankbaren einstimmen … Sie haben es toll auf den Punkt gebracht. Mich nervt dieses exzessive Vermeiden von was auch immer und Ersetzen mit seltsamen und/oder exotischen bzw fragwürdigen Varianten auch immer mehr.
    Und das Beste: man kann das Gerüst des Textes nehmen und bendenkenlos mit Low Carb und den Blüten, die das Kohlehydrate vermeiden so treibt, aufs Neue füllen.

  8. Amen.

    Habe sehr geschmunzelt am Anfang über die neuen Follower ….uuuund….mein Kind hat heute ein Nutellabrot mit im Kindergarten🙈…immerhin Dinkelvollkornbrot. hehe

  9. Vielen Dank für diese Gedanken. Man kann es nicht oft genug sagen.
    Mir helfen ja immer Informationen und Nachdenken, ich weiß aber auch, dass das nicht bei anderen hilft. Aber dennoch, ich lese gerne bei Udo Pollmer oder Johanna Bayer (quarkundso), weil beide immer wieder fundiert die ganzen umlaufenden Mythen auseinander nehmen.

  10. Essen ist die neue Religion, und mein ausgewählter #hashtag ist mein Glaubensbekenntnis. Das Schlimmste ist, dass sich diese Leute alle so aufgeklärt fühlen und die Wahrheit mit Löffeln gefressen haben. Und im Hintergrund sitzen die, die an all dem Mist verdienen, und lachen sich ins Fäustchen. In 10 Jahren ist all das dann plötzlich giftig, und sie wenden sich einem neuen Credo zu.

  11. Danke.
    Es wurde in den Kommentaren schon gesagt – die Dosis macht das Gift. Egal ob Zucker, Kohlehydrate, Cholesterin oder was weiß ich, was man so alles in der Ernährung vermeiden sollte.
    Und einfach ein bisschen auf die Inhaltsstoffe schauen und überlegen, ob man das, was man da gerade kaufen (und dann auch essen) möchte wirklich in der Form benötigt. Oder ob es eine „gesündere“ Alternative gibt – für die ich aber ggf. mehr Zeit in der Zubereitung einplanen muss.

  12. Meine Oma wurde 100, mein Opa 96 und die haben so gegessen, wie man isst, wenn man 1916 bzw. 1919 geboren wurde … Viel Zucker in Kuchen & Co., viel Butter, einfache Gerichte, selbst gekocht, Fleisch, eingewecktes Gemüse (vermutlich dadurch eher vitaminarm), regionales Obst, Kaffee, Alkohol, alles was schmeckt 😉
    Die haben weder healthy living praktiziert, noch gefastet oder gedetoxt, die haben einfach gelebt und sind auch gesund alt geworden 😉

  13. hach, so schliessen sich die kreise eben immer wieder. jetzt leb ich seit bald einem halben jahrhundert mit einem morbus crohn – der, ähnlich wie alle anderen diversen darmerkrankungen – chronisch ist und macht, was er will. zudem sind diese erkrankungen natürlich auch psychisch beeinflusst (im guten wie im schlechten), sprechen auf diverse medikamente an oder auch nicht, ebenso auf diverse diäten oder auch nicht, ebenso auf diverse andere behandlungsmethoden von hömmobadischen glaubulis über trommelwirbel bis zu den diversen (insbesondere den gerade besonders gehypten) diäten. die reihenfolge kann man sich dabei aussuchen.

    nun darf ich also seit bald einem halben jahrhundert nix essen, was dem sensiblen därmchen schaden könnte, als da wären: zucker welcher art auch immer, milchprodukte welcher art auch immer, fertiggerichte welcher art auch immer (egal ob aus dosen, gefriertruhe, plastik oder partly-free-fabricated), aufgetautes, rohes, blähendes, stopfendes, früchte von nachtschattengewächsen, rohes fleisch, rotes fleisch, fettes fleisch, roher fisch, fetter fisch, fisch eingelegt oder irgendwie aus dose oder glas (siehe oben), fett natürlich sowieso gänzlich. oh, und natürlich kein alkohol und keine kohlensäure und nicht rauchen und kein kaffee oder tee. jedenfalls und überhaupt aber: hauptsache, ich ernähre mich gesund und achte peinlich darauf, dass ich über die nahrung alle notwendigen vitamine, minerale, etc. zu mir nehme. in tunlichst mindestens 7, besser jedoch 10 oder 12, gerne auch mehr, kleinen, ausgewogenen mahlzeiten in regelmässigen abständen über 24 stunden.

    finde den fehler.

    btw.: jetzt rauch ich seit mehr als einem halben jahrhundert, trinke gerne ein oder zwei bier zum abendessen, gerne auch einmal ein glas wein oder zwei, oder einen schnaps oder mehrere, ohne kaffee geht schon einmal gar nichts, und für einen guten, reifen käse nehme ich auch längere anlaufzeiten in kauf. sowieso bin ich eine fleischfressende pflanze, und salat und gemüse und obst: nun ja, es soll tage im sommer geben da fress ich ein kilo erdbeeren am tag. oder himbeeren. oder brombeeren. oder heidelbeeren. oder: von allen ein bisserl was …

    paradeiser (aka tomaten) sind im sommer ebenfalls ein muss, ebenso melanzani, zucchini, etc., nicht zu vergessen topinambur: als süppchen, mit ein wenig trüffelöl …

    richtig „essen“ tu ich seit ebenfalls bald einem halben jahrhundert nur einmal am tag, dazwischen maximal ein stückchen brot mir irgendwas, wenn das gerade frisch gekauft wurde auf dem markt und man die haltbarkeit testen muss (ähem), oder wie sich der geschmack auf dem weg vom markt nach hause verändert hat (oder auch nicht).

    und jetzt stellen wir uns alle vor: ich leb noch immer, allen vorhersagen zum trotz. milch und milchspeisen habe ich schon immer abgelehnt, die vertrag ich tatsächlich nicht einmal gedanklich. auf süssigkeiten zu verzichten ist – nach diversen versuchen – auch kein problem. zwei bis drei mal im jahr gibt es ein stück torte, im winter ein paarmal krapfen (nur von einem bestimmten bäcker, und: der jeweilige hund steht hilfreich bei der vertilgung zur seite). tatsächlich spüre ich selber, wenn ein weiterer bissen zu viel wäre, und: dann lass ich den eben übrig. ebenso oft wie torte gibt es linsen oder bohnen (dann aber bitte die vom feinsten) mit speck. dann bin ich eine woche krank, aber: das ist es wert.

    die durch eine autoimmunerkrankung bedingten nebenerscheinungen wie diverse unverträglichkeiten und allergische reaktionen incl. asthma (rauchen tu ich aber trotzdem, das macht mir nämlich nix, husten tu ich auf staub, putzmittel, sprays, parfums, …), polyarthritis, etc.: nun ja, die nimmt man halt in kauf. andererseits: ich bin bald 65, so what. manchmal hab ich blähungen, dass ich glaube meine eingeweide zerplatzen, und es krampft und grimmt dass sich die leut in den öffis zwei sitze weiter begeben, das hat, kann ich berichten, auch vorteile: man hat einfach mehr platz für den hund.

    in diesem sinne: prost, und dazu ein lachsbrötchen mit mayonnaise!

  14. Kurz gesagt: Danke für diesen Text. Mich wundert allerdings, dass die üblichen Kommentare („Sie haben ja gar keine Ahnung“, „Die Zuckermafia hat Sie gekauft“) noch gar nicht aufgetaucht sind.
    Hier hing neulich im Bioladen ein Zettel: Wer hat Lust einen zuckerfreien, veganen Kinderladen zu gründen? Es war nur ein Zettelchen abgerissen… Jeder kann ja gerne seinen Ernährungsspleen ausleben (wenn er mich damit nicht belästigt), aber ich glaube nicht, dass das Kindern so gut tut.

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