Mütter der Klamotte

Nachtrag von gestern, weil gestern zu müde.

Aufstehen wollte ich gestern morgen nicht und dann war auch noch das Bad oben besetzt, so dass ich nach unten ausweichen musste.

Nach unten ausweichen bedeutet: Terrassentür vom Wohnzimmer zum Wintergärtchen auf und dann die schmale Wendeltreppe nach unten. Noch nicht ganz wach eine nahezu sportliche Herausforderung.

Ich meisterte sie.

Als ich auf dem Rückweg die Terrassentür zum Wohnzimmer wieder schloss, krachte mir die darüber angebrachte Vorhangstange auf den Kopf. Das tat nicht weh, trug aber ein Weiteres zum Wachwerden dazu.

Als ich versuchte, die Stange wieder einzuhängen, rutsche sie auf der anderen Seite durch und landete erneut auf meinem Kopf. Laut fluchend trat ich einen Schritt zurück und fiel dann, mehr oder wieder elegant in Vorhänge gehüllt, über die Fußbank des Sofas.

Und als ich da zwischen bauschigen Stoffbahnen mit einer Gardinenstange in der Hand auf dem Boden saß – fehlte nur noch die untermalende Klaviermusik und eingeblendete Untertitel. Und das Ganze in schwarz/weiß. Natürlich.

Immerhin war ich dann wach. Wollte trotzdem wieder in mein Bett.

One thought on “Mütter der Klamotte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.