2009 vs 2019

Die „zehn-Jahres-Challenge“ schwappte durch Instagram und klar, da muss ich mitmachen, immerhin trage ich das schwarze Kleid nach wie vor, auch wenn es ein bißchen knapper sitzt.

2009 war ein Jahr mit Magengeschwür und drei Knie-Operationen und die unheilbare Krankheit meiner Schwiegermutter wurde diagnostiziert.

Die Kindelein rutschten langsam Richtung Pubertät, doch das war längst nicht so dramatisch, wie das immer behauptet wird. (ich fand diese ganze Pubertätssache ganz toll) Trotzdem gab es die eine oder andere Schulsache, die mir Schlaf und Nerven raubte. Ich wünschte mir sehr, nur ganz kurz in die Zukunft schauen zu können, so zehn Jahre weiter. Wirklich nur mal durchs Schlüsselloch lunsen!

Was hätte ich mich beruhigt zurücklehnen können, denn alles wurde gut.

Der Gatte hat nach wie vor einen grandiosen Job, alle Kindelein tun das, was sie glücklich macht, ich auch. Und das Knie spielt auch mit.

Mal kurz zehn Jahre in die Zukunft schauen ist kein dringender Wunsch mehr. Aber neugierig wäre ich doch! Werde ich weiterhin so glücklich sein wie gerade? Ob ich dann Oma bin? Welche Farbe haben meine Haare? Trage ich das schwarze Kleid noch? Wie wird es sich anfühlen, fast SECHZIG zu sein?

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